Release Notes - CDIX 1.9.4 R2


Inhalt:

1. CDIX ab 1.9.4R2 ist Jahr 2000 fähig

1.1. Erläuterung der Y2K Problematik bezogen auf CDIX

1.1.1. Middleware:
1.1.2. CDIX:
1.1.3. Anwendungen:

1.2. CDIXDATE
1.2.1. Datenstruktur DATERECORD
1.2.2. DATUMSFUNKTION cdixdate
1.2.3. Opcodes :
1.2.4. Variablen format & out

2. Workaround für nicht Y2K fähige System

3. Satz-Änderungs Protokoll

3.1. Zielsetzung.

3.2. Besondere Probleme

3.3. Lösungsansatz

3.3.1. Ausgabeformat
3.3.2. Physikalische Protokolldatei

3.4. Konfigurieren

3.4.1. Aufbau der cdixdblog.def Datei
3.4.2. Aufbau der cdixdblog.pgm Datei
3.4.3. Einschränkungen

4. Neue Matchcode Header Beschreibung

5. Auslieferung auf CD-ROM

5.1. Vorkonfigurierte CDIX-Installation

5.2. Installieren von einer CD-ROM

5.2.1. /UX - Installieren von UX Versionen von CDIX
5.2.2. /I386 - Installieren von NT/W95 Versionen von CDIX
5.2.3. /WC - Installieren von NT/W95 CDIX-Windows-Client
5.2.4. Installieren des CDIX-Windows-Client für Win 3.11




1. CDIX ab 1.9.4R2 ist Jahr 2000 fähig

CDIX ab der Version 1.9.4R2 ist auf Herz und Nieren geprüft worden, um die Jahr-2000 (Y2K) - Fähigkeit zu gewährleisten.

Anwendungen unter CDIX, Betriebsysteme, Hardware, fremde Anwendungen sowie Middleware sind getrennt zu prüfen, und von den Software/Hardware - Herstellern für das Jahr 2000 freizugeben.

CDIX 1.9.4R2 beinhaltet auch einen Workaround (Behelfslösung) für nicht Y2K fähige System.



1.1. Erläuterung der Y2K Problematik bezogen auf CDIX

Um die Y2K Fähigkeit von CDIX Anwendungen zu gewährleisten müssen alle schichten der System Installation berücksichtigt werden. Es genügt nicht das CDIX Y2K fähig ist.

Die typischen Schichten der CDIX - Anwendungen:

Anwendungen
CDIX
Middleware
CDIX
MF OSX
Datenbank
Betriebssystem
Hardware

Alle oben genannten Schichten können von der Y2K Problematik betroffen sein!

Bezogen auf die installierte Basis stellen wir folgendes fest:

  • Hardware:Es gibt sehr häufig Hardware, die nicht Y2K-fähig ist. HW die älter als 3-4 Jahre ist, kann schon problematisch sein. Nach Schätzung der CD Software sind ca. 30 % der Hardware nicht Jahr 2000 fähig.
  • Betriebssystem:die meisten Betriebssysteme sind nicht Y2k-fähig; nach Schätzung der CD Software sind dies ca. 90% der installierten Basis.


Diese beiden, oben genannten Punkte liegen nicht im Verantwortungsbereich der CD-Software.

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, daß hier ein riesiges logistisches Problem in Form von Lieferengpässen, Beschaffung von Ersatzteilen bzw. Hardware und Neusystemen bis hin zur nicht vorhandenen Manpower auftreten kann.

Das logistische Problem ist aus den zu erwartenden Engpässen für Manpower, Upgrades und Lieferzeit durchaus real. Wir sehen es als wahrscheinlich, daß einzelne Systeme bis zum 01.01.2000 nicht rechtzeitig umgestellt werden. Für diese Sonderfälle beinhaltet CDIX ab der Version 1.9.4.R2 eine Behelfslösung (Workaround).
Diese Behelfslösung gilt ausschließlich für CDIX - Anwendungen, die die CDIX - eigene Datumsroutine verwendet (und nicht die der Middleware bzw. des Betriebssystems!).

Man kann dann eine CDIX-Environment-Variable setzen, und das Systemdatum auf den 01.01.1980 zurücksetzen mit anschließendem Neustart von CDIX. Alle CDIX-Anwendungen laufen dann mit einer positiven Zeitdifferenz von 20 Jahren, so dass die Anwendung selbst im Jahr 2000 läuft.

Hinweis:Dies ist ausschließlich eine Behelfslösung für den Notfall. Sie gilt nur für CDIX Anwendungen und ohne Gewähr der CD Software GmbH!


1.1.1. Middleware:

  • CDIX unter MFCOBOL sowie INFORMIX unter C-ISAM sind zum Teil ältere Versionen, die nicht Y2K fähig sind. Nach intensivem Testen macht CD Software folgende Aussage:
  • Wenn CDIX-Anwendungen nach den mit diesem Schreiben vorgegebenen Richtlinien der CD Software in den Bereichen Datum programmiert sind, so sind diese ab CDIX 1.9.4.R2 Y2K fähig trotz älterer Middleware!
  • Wir weisen darauf hin, dass diese Lösung nicht für Software gilt, die keine CDIX-Anwendungen sind.

1.1.2 CDIX:

  • CDIX ist ab Version 1.9.4.R2 Y2K-fähig. Altere Versionen wiesen nach intensiven Tests 2 Fehler in dem Bereich Y2K auf, die in der Version 1.9.4.R2 behoben sind. Daraus resultiert, dass ein Upgrade/Update auf diese Version 1.9.4.R2 zwingend notwendig ist.
  • Wir weisen sie darauf hin, dass wir als Lieferant der Pflicht nachgekommen sind, Sie über mögliche Probleme zu informieren, und versuchen hiermit die Lösung dafür aufzuzeigen.
  • Sie sollten unbedingt alle Ihre eigenen Systeme auf Y2K testen; sie sollten Ihre Endkunden darauf hinweisen, ihre im Einsatz befindlichen Systeme auf Y2K Fähigkeit ebenfalls - im eigenen Interesse- zu testen.

1.1.3. Anwendungen:

  • Hersteller und Lieferant der Anwendung müssen selbst für die Y2K-Fähigkeit ihrer Software sorgen. Diese muss auch für die Fälle, wo alte Middleware beibehalten werden soll dahingehend umgebaut werden, dass ausschließlich die oben erwähnte Datumsroutine verwendet wird, und nicht die der Middleware.


1.2. CDIXDATE

CDIX beinhaltet ab Stand 1.9.4.R2 eine eigene Middleware unabhängige Datumsabhandlung die Y2K fähig ist. Wir schreiben vor, daß für CDIX-Anwendungen diese CDIX-Datumsabhandlung genommen werden muß um volle Y2K Fähigkeit der Anwendung zu gewährleisten.
Anwendung müssen also cdixdate aufrufen um den aktuellen Tagesdatum zu erhalten.


1.2.1. Datenstruktur DATERECORD

COBOL-Schnittstelle:

Die Cobol Datums-Aufrufe müssen von den COBOL-Anwendungen ersezt werden, durch die von CDIX zur Verfügung gestellten Datums-Funktionalitäten. Die CDIX-DATUMS-STRUKTUR, in dem cdixdate das angeforderte Datum zurück liefert, hat folgenden Aufbau:


   /* COBOL Datenstruktur */
   /*
   01 DATERECORD
   03 OP	PIC s9(8)	comp-5	(1...x) Opcode
   03 RC	PIC s9(8)	comp-5	Returncode
   03 Tag	PIC s9(8)	comp-5	(1..31)
   03 Monat	PIC(8)		comp-5	(1..12)
   03 Jahr	PIC s9(8)	comp-5
   03 Sek	PIC s9(8)	comp-5	( nur für Systemdatum/Zeit op 1&2)
   03 Min	PIC s9(8)	comp-5	( nur für Systemdatum/Zeit op 1&2)
   03 Stunde	PIC s9(8)	comp-5	( nur für Systemdatum/Zeit op 1&2)
   03 KW	PIC s9(8)	comp-5	(1..53)
   03 KWJJ	PIC(8)		comp-5
   03 QQ	PIC s9(8)	comp-5	(1..4)
   03 DofY	PIC s9(8)	comp-5	(1..366)
   03 DofW	PIC s9(8)	comp-5	(1..7 Montag...Sonntag)
   03 DiffDays	PIC s9(8)	comp-5
   03 FORMAT	PIC s9(8)	comp-5	(Datumsformate)
   03 OUT	PIC 9(8)		(Ausgabestring in Abhängigkeit vom FORMAT)
   */
					

C-DATENSTRUKTUR:

Auch für C-Programme steht diese Struktur zur Verfügung:


   /* und als C Struct */
   typedef struct
   {
   long	op;	/* opcode */
   long	rc;	/* returncode  0 - Fehler   / 1 - OK */
   long tag;
   long mon;
   long jahr;
   long	sek;	/* nur für Systemdatum/Zeit op 1&2 */
   long	min;	/* nur für Systemdatum/Zeit op 1&2 */
   long	stunde;	/* nur für Systemdatum/Zeit op 1&2 */
   long	Kw;
   long KwJJ;
   long QQ;
   long DoY;
   long DoW;
   long	diff;
   long	format;
   charout[8];
   } CDIXCOBDATE;
   					

1.2.2. DATUMSFUNKTION cdixdate

Diese Funktion, die sowohl von C als auch von COBOL aufgerufen werden kann hat folgende SYNTAX:

void cdixdate( CDIXCOBDATE *p1, CDIXCOBDATE *p2 );

Die Operation, die von cdixdate mit den beiden Parametern ausgeführt werden soll, wird in der Variablen op des ersten Parameter spezifizert.

Aufruf aus COBOL:

call "cdixdate" using DATEREC1, DATEREC2

Aufruf aus C:

cdixdate( dr1, dr2 );


1.2.3. Opcodes:

Das Feld op des DATEREC kann einen der nachfolgend erklärten Werte haben. Im Feld rc des DATEREC wird eine 1 hinterlegt, falls die Operation erfolgreich war. Im Fehlerfall wird dort eine 0 hinterlegt.

Opcodes, die nur den ersten Parameter benutzen (DATEREC1, bzw. dr1 ):

CDXDATE_GETX1

Hole System-Datum und rechne um auf 2000....


CDXDATE_GETN2

Hole tatsächlich eingestelltes Systemdatum


CDXDATE_CHK3

Prüfe Datum auf Plausibilität (z.B. 30.2.98 gibts nicht, 29.2. nicht immer ...


CDXDATE_SETDATE4

Tag Monat Jahr sind gesetzt. Rest wird gefüllt.


CDXDATE_SETKW5

KW und KWJJ sind gesetzt, Rest wird berechnet.


CDXDATE_SETDOY6

Tag, Monat, Jahr sind gesetzt, Berechne DayofYear


Opcodes, die beide Parameter benutzen:

CDXDATE_DIFF7

berechne Differenz in Tagen aus DATEREC2 - DATEREC1. Ergebnis wird gespeichert im Feld diff von beiden DATEREC.

Es gelten dann die Formeln :

date1 + date1.diff = date2

date2 + date2.diff = date1


CDXDATE_PLUS8

Addiere date1.diff Tage zu date1. Das Ergebnis wird in date2 abgelegt.


1.2.4. Variablen format & out

Bei den Opcodes

CDXDATE_GETX, CDXDATE_GETN,

CDXDATE_CHK, CDXDATE_SETDATE

werden die Felder format und out betroffen.


Abhängig vom Feld-Format wird im Feld out ein formatierter String ohne C-Terminator abgestellt. Dieser kann folgende Formate haben :

CDDATUM_DEFAULT 0

CDDATUM_JJJJMMTT 1

CDDATUM_TTMMJJJJ 2

CDDATUM_MMTTJJJJ 3

CDDATUM_MMJJJJ 4

CDDATUM_JJJJMM 5

CDDATUM_KWJJJJ 6

CDDATUM_JJJJKW 7

CDDATUM_QUJJJJ 8

CDDATUM_JJJJQU 9

CDDATUM_MMTT 10

CDDATUM_TTMM 11

CDDATUM_JJJJ 12


DEFAULT (0) entspricht TTMMJJJJ (wie 2)


TT=Tag 2stellig

MM=Monat 2stellig

JJJJ=Jahr 4 stellig

KW=Kalenderwoche 2stellig

QU=Quartal 2stellig


2. Workaround für nicht Y2K fähige System

Da es diverse Hardware gibt, die mit der Umstellung auf das Jahr 2000 nicht zurecht kommt, stellt CDIX hier einen Workaround zur Verfügung, der in Notfällen zum 1.1.2000 (oder kurz davor) aktiviert werden kann, um den gewohnten Arbeitsablauf eines Betriebes vor dem Stillstand zu bewahren.

Dieser Workaround ist nicht als Lösung des Jahr-2000-Problems auf betreffender Hardware zu verstehen, sondern ist als Notlösung beim Auftreten nicht zuvor erkannter Jahr-2000 Probleme zu sehen.

Mit der Environment-Variable CDIXBASEYEAR wird das Jahr-2000-workaraound aktiviert. Die Variable muß auf einen beliebigen Wert gesetzt werden. Ist sie vorhanden, so geht CDIX davon aus, daß das SYSTEM-DATUM am 1.1.2000 auf den 1.1.1980 gesetzt wird. (bzw. an einem beliebigen System-Datum das 20 Jahre zurück liegt!)

Bei allen CDIX-Datumsrelevanten Feldern werden dann zum SYSTEM-DATUM 20 Jahre hinzugezählt. So wird erreicht, daß das System im Jahr 1980 - 1999 arbeitet, während CDIX sich im Jahr 2000 - 2019 befindet. Auch Schaltjahre sind bei dieser Umrechnung berücksichtigt!

Ist die Environment-Variable CDIXBASEYEAR gesetzt, so muß das System-Datum entsprechend angepaßt werden ! Wie das Systemdatum umgestellt wird, entnehmen Sie bitte Ihrer System-Dokumentation.

Software, die nicht CDIX-basiert ist, oder CDIX-Anwendungen, die nicht angepasst wurden, arbeiten dann mit dem falschen System-Datum!!!



3. Satz-Änderungs Protokoll

3.1. Zielsetzung

Satzaenderungs Protokolle sind ein häufig geforderter Leistung von Standard/Branchen Paketen ins besondere aus der REWE Familie. Diese sollen dokumentieren wann welcher Benutzer Stammdatenänderungen vorgenommen hat. Letztendlich soll eine druckbare Liste erzeugt werden in dem für einzelne, als relevant betrachtetet, Felder die alte und neue Werte sowie Uhrzeit Datum und Benutzer ausgegeben wird.

Diese Liste sollte konfigurierbar sein; ergo: Es soll definierbar sein welche Felder aus welchen Datenbanktabellen protokolliert werden.


3.2. Besondere Probleme

Es gibt einige besondere Probleme die bei der Implementierung berücksichtigt sein müssen.

  • Kein eingriff bzw. Änderung der existierenden CDIX Anwendungen.
  • Performance einbüßen sollten minimiert werden.
  • Einfache Konfiguration.
  • Die Protokollierung sollte wahlweise so konfigurierbar sein daß nur die Änderungen der Daten die in Stammdatenverwaltungs Programmen vorgenommen werden protokolliert werden. Ergo: Nur die von Benutzern manuell vorgenommen Änderungen dokumentieren.
  • Einfache Auswertung der protokollierten Daten ohne besondere Hilfsmitteleinsatz von dritt/Fremdprodukten.


3.3. Lösungsansatz

Folgender Lösungsansatz wurde in CDIX 1.9.4 R2 implementiert.

Ausgabeformat

Es wird je protokollierte Datenbanktabelle ein ASCII (normaler Text) Datei ausgegeben in dem die Daten als einfacher text ausgegeben werden. Je veränderter Satz wird eine Zeile Daten ausgegeben.

Dieser Format wurde aus zwei wesentlichen gründen gewählt.

Die Auswertung ist denkbar einfach und steht sowohl batch wie auch Dialogprogrammen zur Verwertung zu Verfügung.

Die Ausgabe der Daten in diesem Form ist zwar mit etwas höhere CPU Belastung der Anwendungsprozesses verbunden, hat jedoch die geringste IO Belastung. Die heute in erster Linie zur Verfügung stehenden Hardware-Systemen und CDIX Anwendungen leiden in der Regel nicht an CPU Mangel sondern haben ihren Engpaß im IO Bereich.


Spezifischer Aufbau einer Datenzeile (Jede Zeile besteht aus mit ";" getrennten Text Strings):

<Operation> Einer von Insert Delete Rewrite

<Datum>

<Uhrzeit>

<user>

<log. Tabellenname>

<Anwendung>

<anz felder im primary key>

<primkeyfeld_1> <Inhalt> ... <primkeyfeld_n> <Inhalt>

[<feldname1> <alter Inhalt> <neuer Inhalt>]

...

[<feldnamen> < alter Inhalt> <neuer Inhalt>]


Beim delete werden die felder nicht ausgegeben und bei insert nur die neuen werte.

Physikalische Protokolldatei

Die protokollierten Datenänderungen werden wie oben Beschrieben je Datenbanktabelle in einer ASCII Datei ausgegeben. Diese wird auf dem jeweiligem Applicationserver, mit gleichem Namen wie die ursprüngliche Physikalische Tabelle mit der Endung ‚.log‘ ausgegeben.

Wenn AS getrennt sind von DB Server, wird die Protokolldatei aus dem AS erzeugt. Wenn mehrere AS im einsatz sind wird auf jedem AS eine eigene Protokolldatei erzeugt in dem nur die Änderungsprotokolle der jeweiligen AS gespeichert sind!

Beispiel:

FXADR wird protokolliert.

/usr/projects/fx90/files/0000/adresseneu -> datenbanktabelle

/usr/projects/fx90/files/0000/adresseneu.log -> Änderungsprotokoll.


3.4. Konfigurieren

Die konfiguration und somit auch das aktivieren der Protokollierung wird mit zwei einfachen ASCII Datei im cdglobal verzeichnis gemacht. Diese heißen "cdixdblog.def" und cdixdblog.pgm. In der .def Datei wird definiert für welche Datenbanktabellen ein Protokoll erzeugt werden soll. In der .pgm Datei werden die Anwendungen spezifiziert für die das protokollieren aktiviert sein soll.

3.4.1 Aufbau der cdixdblog.def Datei

Für jeden zu protokollierenden Datenbank Tabelle wird eine Zeile in der Datei erwartet. Diese hat folgenden Aufbau:

<log Tabellenname>

<Feldname 1>

...

<Feldname n>


Beispiel:

FXADR egsl egid


Man bemerke man kann die Protokollierung NICHT betriebspezifisch aktivieren oder deaktivieren. Wenn eine Datenbanktabelle in der .def Datei aufgenommen wird, dann ist die Protokollierung für ALLE Betriebe aktive.

3.4.2 Aufbau der cdixdblog.pgm Datei

In dieser Datei wird einfach eine durch whitespace getrennt liste der Anwendungen (log. Programmname) hinterlegt für die das Protokollieren aktiviert werden soll. Im Gegensatz zur .def Datei dürfen in dieser Liste auch die wildcard Zeichen * und ? verwendet werden.

3.4.3 Einschränkungen

Es werden KEINE Tabellen mit Satzarten unterstützt. Arrays werden nicht unterstützt.

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4. Neue Matchcode Header Beschreibung

Der Matchcode wurde beim Einlesen der Masken/Feld definitionen leicht geändert. Beim zusammenbauen der Header Leiste im ListView wurde als Breite für die Spalte die Breite des Textes der Überschrift benutzt. Nun schaut der Matchcode beim Zusammenbauen ob das Feld oder die Maske breiter sind. Bei alphanumerischen Feldern wird die Breite der Spalte an die grössere Breite angepasst. Dies wird direkt vom Matchcode gemacht und hat somit auf der Aplha- und auf der GUI-Oberfläche Auswirkungen. Ohne Änderung der Matchcodebeschreibungen passen nun die Feldinhalte in die Spalten hinein.

Dieser Änderung kann abgeschalten werden ! Dazu muss auf der Serverseite (cdmenue) die Environmentvariable

CDNMC_HEADERPATCHOFF

auf einen beliebigen Wert gesetzt werden. Das vorhandensein dieser Environment-Variablen setzt die neue Abhandlung außer Kraft.

Der Änderung bezieht sich nur auf alphanumerische Felder ! Numerische Felder sind von dieser Änderung nicht berührt !



5. Auslieferung auf CD-ROM

Seit CDIX 1.8.2 sind alle CDIX-Stände auch auf CD-ROM verfügbar. Die jeweilige CDIX-Version für sämtliche verfügbaren Systeme wird dann auf einer einzigen CD-ROM ausgeliefert. Die bisherige Auslieferungsform auf Masterbändern wird beibehalten. Wir empfehlen jedoch eine CD-ROM zu bestellen, da nur diese benötigt wird.


5.1. Vorkonfigurierte CDIX-Installation

Die CDIX Installation wurde für die Benutzung des Apache-Web-Servers in Verbindung mit dem Netscape Navigator/Communicator vorkonfiguriert. Wir empfehlen daher diese Kombination zu verwenden. Sollten Sie auf andere Produkte zurückgreifen wollen, so müssen Sie unter Umständen die Installation selbst anpassen.

Die Vorkonfiguration schließt auch die Möglichkeit der Bearbeitung Ihrer HTML-Dokumente mit dem Netscape-Composer ein, und erlaubt den automatischen Update auf Ihren Master-HTML-Dokumenten mit dem Netscape-Befehl "publish" direkt über den Apache-Server.


5.2. Installieren von einer CD-ROM

Auf der CD-ROM befinden sich 7 (SIEBEN) Verzeichnisse;

  • "/I386" CDIX für Windows NT bzw Windows 95 mit Intel Prozessoren.
  • "/UX" CDIX für UNIX basierende Systeme.
  • "/WC" CDIX Windows-Clients für W3.11 W95 und Windows NT.
  • "/HTML" Release-Notes zu CDIX 1.9.3
  • "/cdixodbc" ODBC-Treiber für CDIX
  • "/apache" Apache-Web-Server Installation für NT
  • "/netscape" Netscape Navigator Installation für Windows


5.2.1. /UX - Installieren von UX Versionen von CDIX

In diesem Verzeichnis auf der CD-ROM finden Sie diverse .tarDateien. Diese heißen je nach Zielsystem <system>.tar .

z.Bsp. : "hpux.tar"

Die jeweilige Datei muß dann erst einmal auf das Zielsystem transferiert werden. (z. B.: per FTP - (BITTE NUR BINÄR ÜBERTRAGEN) -) Dann muss auf dem Zielsystem in einem temporären Verzeichnis die .tar Datei mit folgendem Befehl expandiert werden:

tar xvf <pfad/dateiname>.tar

(Bsp.: tar xvf /usr/tmp/hpux.tar)

Es wird dann ein Verzeichnis erzeugt, das genau dem normalen Masterband entspricht. In diesem kann man dann als Superuser ‘./INSTALL’ aufrufen .

Apache-Web-Server Installation

Die CDIX Unix-Installation installiert auf Wunsch auch den Apache-Web-Server für das jeweilige Betriebssystem.

Vorsicht ältere SCO Systeme werden nicht unterstützt !

Der Apache-Web-Server wird im Verzeichnis /usr/cdglobal/apache installiert. Dieser Apache-Web-Server ist so konfiguriert, daß er über den Port 3080 ansprechbar ist, und sich somit nicht mit einem eventuell vorhandenen anderen Web-Server stört.

Nach der Installation kann der Apache-Web-Server über den Befehl "apachectl start" gestartet und über den Befehl "apachectl stop" angehalten werden. Das Shell-Script "apachectl" befindet sich im Verzeichnis "/usr/cdglobal/apache/sbin."

Die Dokumentation zu dem Apache Server finden sie in dem Verzeichnis "/usr/cdglobal/apache/share/htdocs/manual". Diese sollten sie konsultieren um den Apache Server entsprechende Ihre wünsche zu konfigurieren.

Die CDIX HTML-Hilfe-Texte so wie die CDIX Handbücher werden per default im Verzeichnis /usr/cdglobal/apache/share/htdocs installiert. Dies ist das HTML-Root Verzeichnis der Apache-Installation.

Neue Environment-Variablen Unix

HTML_ROOT_PATH

Diese Environment Variable wird für das Programm "genhtml" benötigt, welches aus den alten CDIX-Hilfen neue HTML-Hilfe-Texte generiert. Lesen Sie dazu bitte auch die Dokumentation für genhtml.

Diese Environment-Variable wird von der CDIX-INSTALLATION standardmäßig auf "$DD_cdglobal/Apache/htdocs" gesetzt.


5.2.2. /I386 - Installieren von NT/W95 Versionen von CDIX

Auf der CD-ROM befindet sich im "/I386" - Verzeichnis das Programm setup.exe. Dieses Setup installiert den CDIX-Application-Server und auf Wunsch den Apache Server sowie den Netscape Navigator auf Windows 95, Windows NT 3.5.1 oder Windows NT 4.0 .

Führen Sie diese Schritte mit Hilfe des Dateimanagers/Explorers unter Windows (NT/95) aus. Zuvor sollten Sie auf Ihrem System TCP/IP installiert und alle anderen Anwendungen geschlossen haben. Achten Sie darauf, daß sich kein anderer CDIX-Benutzer im System befindet. Das Setup-Programm installiert CDIX und nimmt alle notwendigen Eintragungen im System vor. Auch der korrekte CDIX-Windows-Client wird auf dem Server mitinstalliert. Es ist also auf dem Server nicht mehr notwendig, das Setup-Programm für den Windows-Client auszuführen.

Apache-Web-Server Installation

Nach der Installation des Apache-Web-Servers werden Sie gefragt, ob das System neu gestartet werden soll.

Die CDIX-Installation kann die von Apache durchgeführten System-Einträge erst nach diesem reboot lesen. Es ist daher dringend anzuraten, diesen reboot vorzunehmen, und die CDIX-Installation dann noch einmal zu starten.

Dann schlägt die CDIX-Installation Ihnen vor, die Konfiguration des Apache-Web-Servers automatisch anzupassen. Dieser wird dann so eingestellt, daß er die mitgelieferten HTML-Hilfen findet. Desweiteren wird der HTTP-Dienst vom Standard-Internet-Port 80 auf den Port 3080 umgestellt.

Wenn Sie die CDIX-Installation abgeschlossen haben, empfehlen wir Ihnen den Apache-Web-Server als Dienst in NT einzutragen. Dazu wird von Apache ein vorgefertigtes ICON geliefert, welches diese Eintragung für Sie übernimmt. Erst dann wird der Apache automatisch beim Systemstart mitgestartet. Bei einer Standard-Apache-Installation finden Sie dieses Icon in Ihrer Start-Leiste unter :

"Programme" - "Apache Web Server" - "Install Apache as Service (NT only)."

Falls Sie Ihre Server-Installation unter Windows 95 vorgenommen haben, so müssen Sie zum automatischen Start des Apache-Web-Servers eine Verknüpfung in die Autostart-Gruppe anlegen.

Netscape Navigator Installation

Auch die Einträge des Netscape Navigators kann die CDIX-Installation erst nach einem System-Neustart lesen. Falls die Netscape-Installation einen Neustart anbietet, empfehlen wir Ihnen diesen auch durchzuführen und dann die CDIX-Installation erneut auszuführen. Sie können auch einen anderen eventuell schon vorhandenen Internet-Browser benutzen.

Neue Environment-Variablen NT/95

Die neuen Environment-Variablen sind erst nach einem Neustart des Systems im Anschluss an die CDIX-Application-Server-Installation wirksam!

HTML_ROOT_PATH

Diese Environment Variable wird für das Programm "genhtml" benötigt, welches aus den alten CDIX-Hilfen neue HTML-Hilfe-Texte generiert. Lesen Sie dazu bitte auch die Dokumentation für genhtml.

Diese Environment-Variable sitzt standardmässig auf "$DD_cdglobal/Apache/htdocs".

Während der CDIX-Application-Server-Installation können Sie diese Variable anders setzen, falls Sie einen anderen Web-Server installiert haben.

HTML_SERVER

Diese Environment-Variable benötigt der Windows-Client, um die Zieladresse der einzelnen Hilfetexte zu ermitteln. Bei einer Standard-Server-Installation sitzt diese Variable auf http://localhost:3080.

Falls Sie einen anderen Web-Server in Ihrem Netzwerk haben, der die CDIX-Hilfen beinhalten soll, so geben Sie hier bitte die Adresse dieses Web-Servers ein.

HTML_BROWSER

Diese Environment-Variable benötigt der Windows-Client, um den Internet-Browser bei Anforderung von Hilfetexten zu starten. Bei einer Standard-Installation zeigt diese Variable auf den installierten Netscape. Ansonsten wird in der Windows-Registry ein eventuell schon installierter Standard-Internet-Browser gesucht. Wird auch dieser nicht gefunden, so geben Sie bitte den vollständigen Pfad inklusive Dateinamen Ihres gewünschten Internet-Browser ein.


5.2.3. /WC - Installieren von NT/W95 CDIX-Windows-Client

Auf der CD-ROM befindet sich im "/WC" - Verzeichnis das Programm setup.exe. Das Setup-Programm installiert den für Ihr Betriebssystem richtigen Windows-Client (95/NT3.5.1/NT4.0), auf Wunsch auch den Netscape Navigator und nimmt alle notwendigen Eintragungen im System vor.

Führen Sie dieses mit Hilfe des Dateimanagers/Explorers unter Windows (NT/95) aus. Zuvor sollten Sie auf Ihrem System TCP/IP installiert haben.

Netscape Navigator Installation

Die Einträge der Netscape Navigator Installation kann die CDIX-Installation erst nach einem System-Neustart lesen. Falls die Netscape-Installation einen Neustart anbietet, empfehlen wir Ihnen diesen auch durchzuführen, und dann die CDIX-Windows-Client-Installation erneut auszuführen. Sie können auch einen anderen eventuell schon vorhandenen Internet-Browser benutzen.

Neue Environment-Variablen: Windows-Client

Die neuen Environment-Variablen sind erst nach einem Neustart des Systems im Anschluß an die CDIX-Windows-Client-Installation wirksam!

HTML_SERVER

Diese Environment-Variable benötigt der Windows-Client, um die Zieladresse der einzelnen Hilfetexte zu erstellen. Bei einer Standard-Windows-Client-Installation sitzt diese Variable auf http://<cdixapplicationserver>:3080.

Falls Sie einen anderen Web-Server in Ihrem Netzwerk haben, der die CDIX-Hilfen beinhalten soll, so geben Sie hier bitte die Adresse dieses Web-Servers ein.

HTML_BROWSER

Diese Environment-Variable benötigt der Windows-Client, um den Internet-Browser bei Anforderung von Hilfetexten zu starten. Bei einer Standard-Installation zeigt diese Variable auf den installierten Netscape-Navigator. Ansonsten wird in der Windows-Registry ein eventuell schon installierter Standard-Internet-Browser gesucht. Wird auch dieser nicht gefunden, so geben Sie bitte den vollständigen Pfad inklusive Dateinamen Ihres gewünschten Internet-Browser ein.


5.2.4. Installieren des CDIX-Windows-Client für Win 3.11

Auf der CD-ROM befindet sich im "/WC" - Verzeichnis die Datei ‘pcdwin.exe’. Kopieren Sie diese Datei in das Verzeichnis, in dem sich der CDIX-Windows-Client für Windows 3.11 befinden soll. Es handelt sich bei ‘pcdwin.exe’ um ein selbstentpackendes Archiv. Durch Ausführen dieser Datei wird die Datei ‘cdwin.exe’ aus dem Archiv ausgepackt. Sie müssen dann die Startup-Icons im Programm-Manager von Hand selbst erstellen. Die Datei pcdwin.exe kann nach dem Auspacken wieder gelöscht werden.

Netscape Navigator Installation

Die Netscape-Navigator Installation für Windows 3.11 finden Sie auf der CDIX-CDROM im Verzeichnis /netscape. Sie können diesen oder einen beliebigen anderen Internet-Browser installieren.

Neue Environment-Variablen

Unter Windows 3.11 müssen Sie die unten genannten Environment-Variablen selbst in der autoexec.bat eintragen.

HTML_SERVER

Diese Environment-Variable benötigt der Windows-Client, um die Zieladresse der einzelnen Hilfetexte zu erstellen. Bei einer Standard-Windows-Client-Installation setzen Sie diese Variable auf :

http://<cdixapplicationserver>:3080

Falls Sie einen anderen Web-Server in Ihrem Netzwerk haben, der die CDIX-Hilfen beinhalten soll, so geben Sie hier bitte die Adresse dieses Web-Servers ein.

HTML_BROWSER

Diese Environment-Variable benötigt der Windows-Client, um den Internet-Browser bei Anforderung von Hilfetexten zu starten. Setzen Sie bitte den vollständigen Pfad inklusive Dateinamen Ihres gewünschten Internet-Browsers ein.



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